Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland tagte in Ardorf /Haushalt für 2012 verabschiedet
Ardorf /KKH. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kirchenkreistages des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland Dr. Karl-Heinz Menßen (Wittmund) nahm Ortspastor Thomas Thiem die anwesenden Mitglieder des Gremiums mit auf eine gedankliche Reise in den Tessin zu einer alten Taufkirche und erinnerte in seiner Andacht an Ostern und die Taufe.
Superintendentin Angela Grimm (Esens) berichtete über... Mehr finden Sie hier.
Kirchenkreistag Harlingerland: Stellen- und Finanzplanung bis 2016 verabschiedet;
Resolution an die Synode der Landeskirche
Leerhafe / KKH. Der Kirchenkreistag Harlingerland, das Parlament des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland, das die Interessen von über 40.000 Gemeindegliedern vertritt, tagte im Gemeindehaus Leerhafe unter dem Vorsitz von Dr. Karl-Heinz Menßen, Wittmund. Schwerpunktthema der Versammlung waren die mittelfristigen Ziele (Grundstandards) und die Stellen-und Finanzplanung des Kirchenkreises für die Periode 2013 bis 2016.
Nach einer Andacht von Pastor Ecko Wille berichtet Superintendentin Angela Grimm zu Beginn der Sitzung über Aktuelles aus dem Kirchenkreis, insbesondere über die Situation bei der Besetzung vakanter Pfarrstellen. Mehr erfahren Sie hier.
Von Detlef Kiesé
Esens. Er sah seinen Beruf als Berufung, die Diakonie als wichtiges Anliegen: Dieter Glawatz, von 1986 bis 2004 Pastor in Esens und Superintendent im Kirchenkreis Harlingerland, ist am Montag wenige Wochen nach seinem 70. Geburtstag nach kurzer Krankheit einem Krebsleiden erlegen.
Der im südhannoverschen Landkreis Alfeld geborene Pastorensohn hat im Harlingerland Akzente gesetzt. In seiner weltoffenen, gradlinigen Art stellte er die kirchliche Urlauberarbeit mit zwei Diakonenstellen neu auf, förderte die ev. Jugendbildungsstätte in Asel und baute die Angebote des Diakonischen Werkes aus. Seine Handschrift trägt vor allem das evangelische Seniorenzentrum Peter-Friedrich-Ludwig-Stift. Dieter Glawatz entwarf 1989 das Konzept und übernahm von 1990 bis Juli vergangenen Jahres als "Motor" den Vorsitz des Trägervereins. Auch bei den Verhandlungen, die Anfang 2008 zur Gründung einer gemeinnützigen GmbH "Peter-Friedrich-Ludwig" führten, war der Verstorbene maßgeblich beteiligt, er vertrat sogar den Gesellschafter. Für sein über die Berufspflichten weit hinaus geleistetes humnaitäres Engagement ehrte die Stadt Esens Dieter Glawatz 1999 mit dem Silbernen Bären, der höchsten kommunalen Auszeichnung.
In Esens legte Dieter Glawatz, Vater dreier Töchter, sein Augenmerk auf die Attraktivität von Kirchenbau und Gemeindearbeit. So setzte er sich für die Renovierung und Innengestaltung der St. Magnus-Kirche ein, hier die Karyatiden aus dem "Puppenhaus". Ihm lagen besondere Gottesdienste und der Besuchsdienst für ältere Gemeindeglieder am Herzen.
Der Verstorbene hatte in Bethel, Heidelberg und Göttingen Theologie studiert und kam nach Stationen in Obernkirchen und Bassum 1986 nach Esens. Fast 25 Jahre wirkte er als Prüfer im Zweiten Theologischen Examen für die Landeskirche Hannovers, als stellvertretender Landessuperintendent, als Vorstandsmitglied in der regionalen Evangelischen Erwachsenenbildung und als Mitglied im publizistsichen Beirat Ostfriesland. "Wenn ich nicht Pastor geworden wäre, hätte ich den Beruf des Gärtners ergriffen", hatte der Verstorbene anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand gesagt. Tatsächlich widmete sich Dieter Glawatz liebevoll dem Garten seines Altersruhesitzes und genoss mit Geige und Bratsche das Mitwirken in einer privaten Musizierrunde. Einen lang gehegten Wunsch hat sich der Verstorbene selbst erfüllt: Als Sänger führte er im März zusammen mit dem Vokalensemble Harlingerland Bachs Meisterwerk, die Johannespassion, auf.
Anzeiger für Harlingerland, 30.11.2011

Seniorenservicebüro vermittelt ältere Menschen in ein Freiwilliges Jahr für Senioren in soziale Einrichtungen / „Ehrenamtliche sollen keine Hauptamtlichen ersetzen“
Berend Bergenthal ist für acht Monate ehrenamtlicher Umweltberater in der ev. Jugendbildungsstätte in Asel
Asel/Wittmund. VH „Er ist ein Mitarbeiter der ersten Stunde“, erinnert sich Margret Oncken-Kruse vom Seniorenservicebüro in Wittmund, das seit 2008 im Landkreis Wittmund in Kooperation mit der AWO betrieben wird. Ziel der Arbeit ist es, Seniorinnen und Senioren Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen und sozialen Leben zu ermöglichen. In diesem Rahmen hat sie Berend Bergenthal in die ev. Jugendbildungsstätte in Asel vermittelt. „Er ist hier für acht Monate ehrenamtlicher Umweltberater“, erklärt Pastor Torsten Nolting-Bösemann, Leiter der Einrichtung. Oncken-Kruse lobt die Kooperation mit der Einrichtung. Bergenthal prüft die Energiebilanz des Hauses. „Meine Aufgabe kann man als Energie- und Umweltmanagement beschreiben“, sagt er. Das Energiemanagementprogramm der ev. Kirche ist der „Grüne Hahn“. Wenn die Kirche den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung weitergeben soll, muss sie sich fragen lassen – wie in so vielem -, ob sie selbst diesem Ziel genügt. Deshalb werden nun viele kirchliche Gebäude „auf Herz und Nieren geprüft“. Neben verantwortlichem Handeln geht es auch um Einsparpotentiale. Als zertifizierter Wohnberater ist Bergenthal genau der Richtige für diese Aufgabe. Obwohl es auch einiges an Vorschriften zu bewältigen gibt – und dabei verweist er auf die Aktenberge, die er durchzugehen hat - , erfülle ihn diese Aufgabe mit Freude, erzählt der 76jährige. Er sichtet Energie- und Wasserverbrauch und sondiert Einsparmöglichkeiten. „Für manches brauche ich Fachleute,“ sagt Bergenthal. Diese zu kontaktieren, gehört auch zu seinen Aufgaben. Die Leitung und das Personal der „Jubi“ stehe ihm in allen Aufgaben sehr hilfreich zur Seite, berichtet er über die erste Zeit in der Einrichtung.
„Ich war von diesem ehrenamtlichen Auftrag gleich begeistert. Das ist etwas, das in die Zukunft weist“, freut sich Oncken-Kruse. Energie und Nachhaltigkeit sind große Themen der Zukunft. Das, was Berend Bergenthal in Asel tut, ist „etwas, das bleibt“, ist sie sich sicher. Sie macht gute Erfahrungen mit dem Freiwilligen Jahr für Senioren. Der ehrenamtliche Einsatz soll dabei mindestens sechs Monate dauern, erläutert sie die Vorgaben, die es gibt. Durchschnittlich sollen acht Stunden die Woche dabei herauskommen. „Ehrenamtliche dürfen keine Hauptamtlichen ersetzen“, betont Oncken-Kruse einen entscheidenden Punkt, der im Zusammenhang mit dem Ehrenamt in allen Einrichtungen immer bedacht werden muss. Weiterhin gibt es eine schriftliche Vereinbarung über die Zeit des freiwilligen Engagements. Margret Oncken-Kruse weist darauf hin, dass dies kein Vertrag sei, aber es sorge dafür, dass die Freiwilligen während ihrer Arbeitszeit versichert seien. Zusätzlich gebe es auch einen Anspruch auf Fortbildung. Im Landkreis Wittmund sind zur Zeit 14 Seniorinnen und Senioren an verschiedenen Einsatzstellen tätig. Weiterhin ist das Seniorenservicebüro auf der Suche nach engagierten Menschen, die nach ihrer Berufstätigkeit Zeit und Motivation haben, sich auf verschiedene Weise einzubringen. „Es geht dabei auch um Sinnfüllung, um ein gutes Miteinander der Generationen und um die Erfahrung, die ältere Menschen mitbringen“, erläutert Oncken-Kruse das Konzept. In dieser Woche wird bundesweit die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ begangen und das Jahr 2011 zum „Europäischen Jahr des Ehrenamtes“ ausgerufen. In Deutschland lasse sich schon viel Bereitschaft zu freiwilligen Diensten verzeichnen, die Förderung dessen bleibe dennoch dringliche Aufgabe, so heißt es in den Veröffentlichungen dazu. Berend Bergenthal als ehrenamtlicher Umweltberater in der ev. Jugendbildungsstätte in Asel – so kann das vor Ort aussehen.
Veronika Hansberg, 24.09.2011
Gut behütet machten sich über 40 Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Harlingerland nach einem vergnüglichen Nachmittag wieder auf den Weg nach Hause.
Auf dem Bild sind zwar nur Herren zu sehen, aber es waren auch viele Frauen dabei. Der Kirchenkreis hatte zu einem Dankeschön-Tag in die Ev.Jugendbildungsstätte Asel eingeladen. Unter dem Motto „…am Ball bleiben…“ wurde mit Spaß und Spielaktionen das aufgenommen, was das Ehrenamt vielerorts auszeichnet und trägt: Die besondere Talente und Fähigkeiten der Ehrenamtlichen und die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen, auszuprobieren und mitzumischen.
Das richtige Augenmaß brauchte man beim Zielwerfen, Schwung beim Leitergolf und Geduld beim Kegeln. Der nötige Biss kam beim Special „Teebeutelweitwurf“ zum Einsatz und Fantasie und Wissen wurden in einem Quiz getestet. Vorbereitet wurde der Tag von Pastorin Martina Stecher, Kreisjugendwart Matthias Conrad und den Ehrenamtlichen Ramona Janssen und Werner Goretzki.
Am Ende des Tages fand sich eine „Schnuppergruppe“, die gerne an der Förderung des Ehrenamtes in den Gemeinden und im Kirchenkreis weiterarbeiten möchte.
Martina Stecher
Versammlung: Kirchenkreistag Harlingerland informiert sich über Angebote für Frauen / Entwurf zur Finanzplanung für 2013 bis 2016 vorgelegt / Resolution zu CCS verabschiedet
Westerholt / KHM - Der Kirchenkreistag Harlingerland, das Parlament des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland, das die Interessen von über 40.000 Gemeindegliedern vertritt, tagte im Gemeindehaus Westerholt auf Einladung seines Vorsitzenden Dr. Karl-Heinz Menßen. Schwerpunktthemen der Versammlung waren die Frauenarbeit im Kirchenkreis und die Finanzplanung für die Periode 2013 bis 2016.
Das Team der Kreisbeauftragten des Frauenwerkes der ev.-luth. Landeskirche Hannovers (Andreßen, Buisman, Esser und Grambole) hielt die Eröffnungsandacht der Versammlung und ...
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"Für dieselben Menschen zuständig"
Landesbischof trifft in der ev. Jugendbildungsstätte Asel mit Vertretern der Kommunen, des Landkreises und der Vereine zusammen
Asel. „Die Kirche gehört auf den Marktplatz, in die Mitte der Gesellschaft“, so eröffnete Landesbischof Ralf Meister das Gespräch mit Vertretern aus Kommunen, Landkreis, Bundeswehr, Sportvereinen, Tourismus, Landvolk, Landfrauen, Feuerwehr und Polizei, sowie Mitgliedern aus der Kirchenkreisleitung am Mittwoch in der ev. Jugendbildungsstätte in Asel. Auf seiner Rundreise durch die ev. –luth. Landeskirche Hannovers besucht Meister, der seit März im Amt ist, alle Kirchenkreise und informiert sich über das Leben und Arbeiten vor Ort. Im Mittelpunkt des Treffens standen Anfragen und auch Kritik hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen ev. Kirche im Harlingerland und den weltlichen Institutionen. Viel Lob wurde von vielen Vertretern ausgesprochen: Dass man immer miteinander im Gespräch sei, „man kennt sich eben“. Und das ist gut so, denn das kommt den Menschen zugute. Berührungspunkte gebe es viele: Von den kirchlichen Kindertagesstätten, über Arbeit mit und für Touristen und dem Bildungsauftrag in den Schulen bis hin zur Notfallseelsorge, die die Feuerwehr und Polizei in zahlreichen Krisensituationen unterstützt. Gewünscht würden in manchen Bereichen noch stärkere Vernetzungen und die Pflege der plattdeutschen Sprache. Zudem kam man auf die gesellschaftlichen Herausforderungen zu sprechen. Unter anderem Landrat Matthias Köring wies der Kirche eine bedeutende Funktion in der Werte- und Normenvermittlung zu und bemerkte, dass die Menschen das weiterhin von Kirche auch erwarteten. Deshalb sei Kirche in vielen Bereichen dringend gefragt, wie eben in der Bildung und im seelsorgerlichen Bereich. Meister beschrieb die neue gesellschaftliche Aufgabe mit der „Kultur der Empathie“, die sich in den letzten Jahren entwickelt habe. „Das ist ein gutes und ein neues Phänomen, Menschen brauchen dabei Begleitung,“ so der Geistliche. Der ev.-luth. Kirchenkreis Harlingerland, der in seinen Grenzen etwas größer ist, als der Landkreis Wittmund hat ca. 42 000 ev.-luth. Christen. Mit Interesse verfolgte und begleitete Ralf Meister die Anliegen und Anfragen der Anwesenden. Das Schlüsselthema, was Kommunen, Landkreise und auch die Kirchen in den nächsten Jahren beschäftigen wird, ist das Phänomen, was immer wieder als „demografischer Wandel“ beschrieben wird. Da waren sich die Anwesenden einig. Das ist ganz zweifellos ein gesamtgesellschaftliches Thema. Meister beschrieb es als neues Phänomen und „ohne historisches Vorbild“, denn das habe es bislang noch nicht gegeben, dass eine Gesellschaft zu Friedenszeiten kleiner werde. Längere Zeit schon beschäftigen sich viele Menschen vor allem mit der Frage, die eben auch das ländlich geprägte Harlingerland betreffen wird: Wie wird Kirche im ländlichen Raum präsent bleiben? Dazu müsse auch Ausschau nach „neuen Allianzen“ gehalten werden, meinte der Landesbischof. Er gab zu, dass er dies sehr schnell als Schlüsselthema seiner Arbeit erkannt habe. „Ich habe heute noch keine Antwort darauf“, räumte er ein. Auch Köring und andere Vertreter der Kommunen stimmten ihm zu. Wichtig sei es vor allem, es als gemeinsames Problem zu erkennen, „gewisse Gegebenheiten zu akzeptieren“, so Köring. Diese Akzeptanz sei wichtig bei der Suche nach Lösungen. Man werde sich den Herausforderung mit Energie stellen, meinte Meister. „Denn Kirche meint nicht, dass nur isoliert hinter Mauern gebetet wird, sondern sie will bei den Menschen sein.“ So lud er alle Anwesenden ein, sich weiterhin gemeinsam für die Menschen im Landkreis und im Kirchenkreis einzusetzen, „Partner für die Entwicklung der Menschen zu bleiben.“
25.08.2011
Veronika Hansberg

Großer Gottesdienst zum Kirchenkreis-Besuch des Landesbischofs/
anschließend Abend der Begegnung
Esens/ KKH. Es herrschte eine fröhliche Stimmung, als der neue Landesbischof Ralf Meister aus Hannover gemeinsam mit vielen Christen aus dem ganzen Harlingerland in der St. Magnus- Kirche Esens am Dienstag einen Gottesdienst feierte. Viele Menschen waren an diesem Gottesdienst beteiligt: Der Bläserkreis des Kirchenkreises Harlingerland und der Jugendchor der Kirchengemeinde Wittmund, beide unter der Leitung von Renate Schühle. Das Vocalensemble unter Leitung von Inka Drengemann-Steudtner, der Gospelchor „Voices of freedom“ aus Werdum, geleitet von Susanne Feith. Durch den Gottesdienst führte Superintendentin Angela Grimm zusammen mit dem Ortspastor Bernd Reinecke. Alle Musikgruppen überzeugten mit ihren Beiträgen und sorgten dafür, dass in dem abwechslungsreichen Gottesdienst für jeden Geschmack etwas dabei war. Für die Lesung und die Fürbitten waren die Kirchenvorsteher der Kirchengemeinde Esens Manfred Post und Gertrud Briese, sowie die Vertreter aus der Jugendarbeit Verena Sieling und Lars Onken dabei. Pastorin Martina Stecher aus Wittmund und Pastor Torsten Both von Langeoog gaben einen unterhaltsamen, fröhlichen, aber auch tiefsinnigen Einblick in den Gebrauch der plattdeutschen Sprache. Dabei wurde deutlich, dass die Ostfriesen zwar recht sparsam in der Wortwahl und eher wortkarg sind, dafür aber in den wenigen Worten alles ausdrücken, was es an zwischenmenschlichen Regungen auszusagen gibt. Damit haben die beiden Geistlichen das Plattdeutsche als Herzenssprache vorgestellt und dem neuen Landesbischof damit auch ein wenig die Mentalität der Menschen im ostfriesischen Harlingerland nahegebracht. Von der „Leidenschaft des Wortes“ hätten auch Ostfriesen etwas zu berichten, bemerkte Both und nahm damit Bezug auf einen Vortrag über die „Leidenschaft des Wortes“ von Meister vor einigen Wochen. In seiner Predigt über einen Text aus der Bergpredigt aus dem Matthäusevangelium stellte der Landesbischof die Gegensätzen im Leben eines Menschen in den Mittelpunkt. Das größte Spannungsfeld, in dem wir Menschen lebten, sei die Spannung zwischen Tod und Leben. Der leitende Geistliche sprach von den Lebensängsten der Menschen, den „Angsträumen“ , und der großen Hoffnung, die Christen trotz allem haben könnten. Er rief zur Rückbesinnung auf die eigene Kraft auf, die Gott uns zum Leben geschenkt hat. Die Bibel spreche da eine deutliche Sprache. Die deutlichen und „vollmundigen Aussagen der Worte Jesu“ in der Bibel laden Menschen dazu ein, ihre Lebensvisionen nicht abzuschwächen, sondern daran festzuhalten, so Meister. Das ostfriesische „Liek ut“ beschreibe genau das. Die Überzeugung im Glauben käme in vielen Diensten in der Kirche, sowie im Alltag eines Christenmenschen zum Ausdruck. Dr. Karl-Heinz Menßen als Vorsitzender des Kirchenkreistages legte den Gottesdienstbesuchern die Kollekte für die Kirchenkreis-Stiftung „Kirche mit Zukunft – Heute für morgen handeln“ ans Herz. Die Stiftung unterstützt Projekte der Jugendarbeit und diakonische Projekte, wie die psychoonkologische Beratungsstelle im Kirchenkreis. Im Anschluss an den Gottesdienst in der gut gefüllten St. Magnus Kirche konnten die Menschen beim „Abend der Begegnung“ bei Getränken und Laugengebäck und weiteren musikalischen Beiträgen in lockerer Atmosphäre mit dem Landesbischof der ev.-luth. Landeskirche Hannovers ins Gespräch kommen. Dazu war er gekommen: Um in auf seiner ersten Rundreise durch die Landeskirche alle Kirchenkreise und die Menschen zu besuchen und mit ihnen zu sprechen. Das Catering des Abend übernahmen Jugendlichen aus dem Kirchenkreis unter Begleitung von Kreisjugendwart Matthias Conrad und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes.
Am Nachmittag war Meister bereits mit Menschen zusammen getroffen, die im Bereich Tourismus außerhalb und innerhalb der Kirche tätig sind. Der Arbeitsbereich „Kirche im Tourismus“ ist im Ev.-luth. Kirchenkreis Harlingerland durch die Küstenorte von großer Bedeutung. Außerdem traf Ralf Meister mit Vertretern aus dem ganzen Kirchenkreis zusammen, die leitende Funktionen wahrnehmen. Dort zeigte er sich sehr interessiert an den einzelnen Arbeitsbereichen im Kirchenkreis und sprach mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die aktuellen Herausforderungen der kirchlichen Arbeit in dieser sehr ländlich geprägten Region.
24.08.2011
Veronika Hansberg
Kirchenkreistag Harlingerland informierte sich vor Ort
Neuharlingersiel. In ungewohnter Umgebung kam der Kirchenkreistag, das Parlament des Kirchenkreises Harlingerland, auf Einladung seines Vorsitzenden, Dr. Karl-Heinz Menßen, zu einer Sitzung mit dem Schwerpunktthema „Kur– und Urlauberseelsorge im Kirchenkreis Harlingerland“ zusammen. Auf dem Campingplatz Neuharlingersiel begann man die Sitzung mit einer Andacht im Kirchenzelt. Gestaltet wurde sie von Ehepaar Sigrid und Dieter Meeßmann aus Quakenbrück. Mehr erfahren sie hier.
Superintendentin Angela Grimm überreicht Scheck für gefragte Beratungsarbeit
Esens/Harlingerland Die Diagnose Krebs, wenn ein Mensch sie erfährt, bringt oft das ganze Leben ins Rutschen. Besonders heftig dann, wenn es sich um die Erkrankung von Kindern handelt. Wie damit umgehen, damit leben lernen, wie Kräfte sammeln für den Kampf gegen die tückische Krankheit? Gut, wenn da fachkundige Begleitung zur Seite steht.
Dieser Aufgabe widmet sich seit 5 Jahren ein Beratungsangebot für Krebspatienten und ihre Angehörigen mit dem Projektnamen „Krebsberatung Ostfriesland“. Angeboten wird die Beratung unter dem Dach des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Harlingerland. Seit dem 1.10.2007 betreut Diplom-Psychologin Petra Giesemann das Projekt. Seit kurzem wird sie dabei unterstützt von der Gestalttherapeutin Regina Babatz.
Im Haus der Diakonie in Wittmund (Drostenstraße) und Esens (Gemeindehaus am Kirchplatz) sowie in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich nehmen beide Gesprächstermine war. Zu ihrem Angebot gehören aber auch Hausbesuche bei Krebspatienten und Angehörigen. Regelmäßig gibt es auch Sprechstunden im Krankenhaus Wittmund. Die steigende Nachfrage in den letzten Jahren zeigt, wie gefragt ihre Hilfe ist. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 235 Gesprächskontakte und 182 Termine mit Patienten und Angehörigen.
Unter der Telefonnummer 04462-880948 kann sich jede und jeder an sie wenden, wenn Hilfe und Unterstützung im Umgang mit der Krankheit gewünscht wird. Dann helfen sie, mit ihrer professionellen psychosozialen Unterstützung, auftretende Probleme zu klären und die psychischen Kräfte zu stärken. Das Angebot der „Krebsberatung Ostfriesland“ gilt als Ergänzung des bereits bestehenden Beratungsangebotes in der Region. Es richtet sich darüber hinaus auch an Ehepartner und Angehörige, die im Verlauf einer onkologischen Erkrankung ebenfalls erheblichen Belastungen ausgesetzt sind. Auch Gespräche für betroffene Kinder und die ganze Familie gehören zum Beratungsangebot.
Finanziert wird die Arbeit des Projektes ausschließlich durch Spenden von Institutionen, Arztpraxen und Einzelspendern. Besondere Unterstützung bekommt die Beratungsstelle vom Elternverein krebserkrankter Kinder Ostfriesland/Oldenburg, mit dem es eine enge Zusammenarbeit gibt.
Aus den Händen von Superintendentin Angela Grimm, der Vorsitzenden des Kuratoriums der Kirchenkreisstiftung „Kirche mit Zukunft“, konnten Petra Giesemann und Hans-Jürgen Weigelt, Geschäftsführer des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Harlingerland, nun ein Spende von 1.000,— Euro entgegennehmen. Diese Stiftung des Kirchenkreises unterstützt mit den Zinsen aus ihrem Grundkapital Projekte aus den Bereichen Diakonie und Jugendarbeit. Sie freut sich bei ihrer Arbeit auch über Unterstützer und Einzelspender, die Projekte, wie das der Krebsberatung, möglich machen. (kirchenkreis-harlingerland.de/stiftung-kirche-mit-zukunft.html)
Anzeiger für Harlingerland
Text: Anneus Buisman
Erste Sitzung in diesem Jahr in Carolinensiel
Carolinensiel/KKH. Auf der ersten Sitzung in diesem Jahr hat der Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland den Haushalt für 2011 verabschiedet. Die Sitzung wurde mit einer Andacht eröffnet, die Pastorin Arnhild Bösemann hielt. Die rund sechzig Abgesandten aus den Gemeinden des Kirchenkreises tagten unter dem Vorsitz von Dr. Karl-Heinz Menßen. Susanne Renz, stellvertretende Leiterin des Kirchenamtes in Aurich, stellte den Anwesenden den Haushaltsplan vor. Mehr erfahren Sie hier.
Ev. Jugendbildungsstätte in Asel setzt auf fair gehandelten Kaffee und regionale Produkte
Asel/KKH. Rena Folkers, seit etlichen Jahren die Hauswirtschaftsleiterin in der ev. Jugendbildungsstätte Asel, freut sich über das verantwortungsvolle Konzept in der Küche der Einrichtung. Seit den 80er-Jahren trinken die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die Teilnehmer und Besucher der Seminare an der „Jubi“ fair gehandelten Kaffee. Dies ist eine Aktion von „Brot für die Welt“. Sonst kommt bei dem Kaffee, der hierzulande konsumiert wird, wenig Umsatz bei den Kaffeebauern in Afrika und Lateinamerika an. „Brot für die Welt“ möchte mit Aktionen wie dieser bessere Rahmen- und Handelsbedingungen für die Produzenten schaffen. Der Preis dieses fair gehandelten Kaffee sei etwas höher als der Weltmarktpreis, erläutert Torsten Nolting-Bösemann, Leiter der Jugendbildungsstätte, „aber gerechte Preise sind eben höher.“ Der Kaffee sei von sehr guter Qualität und schmeckt, stimmen die anderen Mitarbeiter der „Jubi“ zu. Auch deshalb sei man all die Jahre dabei geblieben und wolle es auch trotz der Kosten nicht anders machen. Gerechtigkeit hat seinen Preis. Als Konsument sei es einfach nur verantwortlich, wenn es nicht egal ist, woher Lebensmittel kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden, meint Folkers. „Deshalb setzen wir auch bei Fleisch, Gemüse und Eiern auf regionale Produkte“, erzählt die Küchenleiterin. Das sei auch etwas, was man den Kindern und Jugendlichen, die nach Asel kämen mitteilen und mitgeben könne, so Nolting-Bösemann, „dass verantwortlicher Umgang mit Lebensmitteln angesagt ist.“
Deshalb kann sich die Küche in der Jugendbildungsstätte Asel wohl sehen lassen. Wegen der Qualität und wegen der Flexibilität. Auf Wünsche und Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen, die nach Asel kommen, wird eingegangen. „Wenn es bei einem Tagesausflug Lunchpakete gibt, dann gibt es eben abends warmes Essen“, berichtet Folkers. Auch mit den Essenszeiten sei man flexibel. Und es ist fast alles „handgemacht“: selbstgebackener Kuchen, frische Salate, gebackene Brötchen sind nur einige Beispiele. „Wer von mehr Fairness und Gerechtigkeit weltweit redet, der muss vor Ort glaubwürdige Signale setzen“, ist sich Pastor Nolting-Bösemann sicher.
Veronika Hansberg
07.02.2011
Anzeiger für Harlingerland 09.02.11
Projekt „Tage zur Orientierung“ in Asel / großer Anklang bei Schülern und Lehrern
VON VERONIKA HANSBERG
Asel/KKH. Zum zweiten Mal in diesem Jahr fanden in Ev. Jugendbildungsstätte Asel die „Tage zur Orientierung“ statt. Insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, drei Lehrerinnen und zwei Lehrer hatten sich auf den Weg gemacht, um sich Gedanken zu machen, was die Zukunft bringen wird. Eine Klasse von der Herbert-Jander-Schule in Esens in Begleitung von Frau Maike Fiehe und Frau Christiane Arndt, Schülerinnen und Schüler der Schule “Altes Amt“ in Friedeburg mit ihren Lehrern Herrn Rainer Knetsch und Herrn Hans-Dieter Eschen, sowie drei Schülerinnen und Schüler von der Inselschule Langeoog mit ihrer Lehrerin Frau Christine Deuter verbrachten zweieinhalb Tage miteinander, die viel Selbsterkenntnis bringen sollten, „aber auch Vorurteile abbauen“, meinte Kreisjugenddiakon Matthias Conrad aus Esens, der gemeinsam mit Pastorin Veronika Hansberg dieses Seminar leitete. Wichtig sei auch die schul- und klassenübergreifende Gemeinschaft. Das Seminar will Jugendliche bei ihrer eigenen persönlichen Orientierung unterstützen, vor allem Berufsfindung ist ein großes Thema bei den Zehntklässlern. Sehr intensiv beschäftigten sich die Jugendlichen, die von elf ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Ev. Jugend im Harlingerland sehr engagiert betreut, begleitet und angeleitet wurden, mit Fragen wie „Was ich bin“, „Was ich kann“, „Was ich werde“. Erfreulich daran sei auch die Schnittstelle zwischen ev. Jugendarbeit und Schule, sagte Hansberg. „Schließlich sind Schule und ev. Jugendarbeit ja für dieselben Jugendlichen zuständig.“ Ein Seminar von Jugendlichen für Jugendliche – so beschreibt Matthias Conrad den Ansatz der Tage. Im Zentrum der Arbeit dieser Tage stehe die Kompetenz der Jugendlichen - die schon vorhandene und die zu erwerbende. Denn es ist von enormer Wichtigkeit, dass Jugendliche sprachfähig sind und werden, in der Lage sind, selbstkritisch und reflektiert über ihre Zukunft nachzudenken. „Aber vor allem, dass sie sich etwas zutrauen, denn das ist in dieser Gesellschaft weithin verlorengegangen und auch innerhalb der Kirche tun wir gut daran, die zuversichtliche Herangehensweise an Menschen in den Mittelpunkt zu stellen “, meinte Veronika Hansberg. Ziel sei es auch, dass Jugendliche aus unterschiedlichen Kontexten, auch mit unterschiedlichem weltanschaulichen und religiösen Hintergrund miteinander ins Gespräch kommen können, fügte Conrad hinzu. Den Rahmen für die Tage bilden die Morgenimpulse und die Nachtgedanken in der Aseler Kirche. Spaß und Spiel kamen auch vor und waren fester Bestandteil der Tage. Übungen, wie die „Talentblume“ und ein Berufstypentest brächten oft auch für die Jugendlichen selbst ganz erstaunliche Ergebnisse, erzählen die jugendlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Seminars.
„Bildung ist eben mehr als es im Lehrplan steht,“ blickte eine der teilnehmenden Lehrerinnen auf das Seminar zurück. Die „Tage zur Orientierung“ gehen über Schule hinaus. Im nächsten Jahr soll ein weiteres Angebot dieser Art der „Jubi“ in Asel gemacht werden.
Veronika Hansberg, 28.11.2010
„Aseler Musikherbst“ ging mit Konzert zuende / Sparkasse LeerWittmund und Freundeskreis der „Jubi“ unterstützen Veranstaltung /Birgit Brodisch organisiert Aseler Musikherbst in 2011
VON VERONIKA HANSBERG
Asel/KKH. Kraftvoll und andächtig klang es am Samstagabend in der nahezu vollbesetzten St. Dionysius-Kirche in Asel, als zum Abschluss des diesjährigen „Aseler Musikherbstes“ Johann Sebastian Bachs (attr.) Ouvertüre Nr. 5 g-moll und „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi zu Gehör gebracht wurden. Pastor Torsten Nolting-Bösemann begrüßte die Gäste und Musiker des Abends und freute sich über den „Hörgenuss der besonderen Art in Asel“. Zu danken gab es der Sparkasse LeerWittmund und dem Freundeskreis der „Jubi“ für die Unterstützung der Veranstaltung. Das Erlebach-Ensemble aus Aurich, bestehend aus Beate Freese, Ulfert Dochhorn, Frauke Fast, Reinhard Böhlen und Christoph-Otto Beyer, spielte an diesem Abend zum ersten Mal in dieser Besetzung. „Und an diesen historischen Instrumenten ist es auch eine Premiere für uns als Ensemble“, erläuterte Leiter Christoph-Otto Beyer. Zunächst das - wohl fälschlicherweise- Johann Sebastian Bach zugeschriebene spätbarocke Werk. Die Musiker an diesem Abend überzeugten bei diesem teils anmutigen, teils lebhaften Stück. Man könne eher davon ausgehen, dass dieses Werk aus der Feder von Bachs ältestem Sohn Wilhelm Friedemann Bach stamme, erklärte Beyer den Anwesenden. Dafür spräche wenigstens die Tatsache, dass W. F. Bach im gleichen Jahr geboren wurde, wie der Komponist des Hauptstückes des Abends, das dann folgte: „Stabat mater“. Der 1710 in Italien geborene Giovanni Battista Pergolesi hat mit seinem letzten und wohl bekanntestem Werk, der Vertonung des mittelalterlichen Gedichtes „Stabat mater“, ein großartiges und denkwürdiges Stück geschaffen. Das Publikum in der Aseler Kirche konnte sich von der Innigkeit des Werkes überzeugen. Zusammen mit dem Erlebach-Ensemble konnten die beiden Solistinnen Frauke Schulze (Sopran) und Birgit Brodisch (Mezzo-Sopran), beide aus Wittmund, mit ihren sich ergänzenden Stimmen die doch nicht ganz leichte Kost dem Publikum näherbringen. Eindrucksvolle Duettpassagen und Soli wechselten sich ab und die Marienklage, die dem Text des alten Gedichtes zugrundeliegt, wurde hörbar. In vielem still und nachdenklich, wie es eben in diese Zeit jetzt auch passt, andererseits aufbrausend und klagend - man konnte begeistert sein und angenehm berührt.
Im Anschluss an einen langen Applaus für die musikalische Darbietung konnte Nolting-Bösemann noch Birgit Brodisch (s. Photo) als Verantwortliche für den „Aseler Musikherbst 2011“ vorstellen. Damit solle die Pflege der Kultur und die Musik ein besonderer und fester Baustein der Arbeit an der ev. –luth. Jugendbildungsstätte in Asel werden und darüber freue er sich, so Nolting-Bösemann.
Veronika Hansberg, 14.11.2010, Anzeiger für Harlingerland am 18.11.2010
Dreiteiliger Lehrgang in Asel abgeschlossen /Stiftung „Kirche mit Zukunft“ im Harlingerland unterstützt Gruppenleiterschulung
Asel /KKH. 34 Jugendliche aus den ev.- luth. Kirchenkreisen Aurich und Harlingerland absolvierten in diesem Jahr wieder die Gruppenleiterausbildung bei der ev.-luth. Kirche. Am letzten Wochenende fand das dritte Modul der Schulung in der Jugendbildungsstätte in Asel statt. Unter der Leitung von Anja Kostka, Kreisjugendwartin im Kirchenkreis Aurich und Matthias Conrad, ihrem Kollegen aus dem Harlingerland beschäftigten sich die angehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit an diesen Wochenenden mit Themen wie Motivation, Methoden, Genderdynamik, Rollen in der Gruppe und Rechtsfragen. „Spiele für Gruppen und Lieder, theaterpädagogische Elemente und biblische Themen werden vorgestellt und zusammen erprobt“, erzählt Conrad. Im Rahmen der Ausbildung haben sie auch ein Projekt in ihrer Kirchengemeinde durchgeführt. Die Schritte dazu lernten sie hier. Die meisten sind schon in der Konfirmanden- und Jugendarbeit in ihren Gemeinden tätig. „Das sei auch ein gutes Gemeinschaftserlebnis,“ weiß Kostka aus langjähriger Erfahrung. Und das nähmen die Jugendlichen hoffentlich mit in die Gemeinden, hofft Matthias Conrad. Am Ende steht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die sog. „Juleica“, die Jugendleiterkarte. Diese zukunftsweisende Arbeit werde im Ev.luth. Kirchenkreis Harlingerland besonders gefördert, berichtet Conrad. Die Stiftung des Kirchenkreises „Kirche mit Zukunft“ gewährt pro Teilnehmer einen Zuschuss. „Jugendarbeit ist von Jugendlichen für Jugendliche“, da ist sich der Kreisjugendwart sicher. Die Menschen, mit denen die künftigen und schon aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben werden, können sich auf frischen Wind freuen.
Veronika Hansberg
15.11.2010
Psycho-onkologische Beratungsstelle stellt Arbeit vor und dankt Unterstützern mit einer Rose
VON VERONIKA HANSBERG
Wittmund/KKH. „Wir hätten nicht gedacht, dass der Bedarf so groß ist“, meinte Hans-Jürgen Weigelt, Geschäftsführer des ev.-luth. Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Harlingerland. Zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Dipl. Psychologin Petra Giesemann und Dipl. Sozialpädagogin Christina Kötz und Superintendentin Angela Grimm (Esens) begrüßte er einige Vertreter der Unterstützer des Projektes „Krebsberatung Ostfriesland“ im Haus der Diakonie. „Wir sind froh, dass wir Sie als Förderer der Sache weiter begrüßen können, denn das Projekt würde ohne finanzielle Unterstützung nicht laufen“, so Weigelt weiter. Giesemann und Kötz berichteten von den Kernstücken ihrer Arbeit mit Krebspatientinnen, Krebspatienten und ihren Angehörigen. „Da geht es um biographische Brüche, um Neuorientierung, um Sinnsuche“, erzählte Petra Giesemann, „Grenzsituationen, kann man sagen“. Auf viele Kooperationen könnten sie zurückgreifen, was der Arbeit sehr gut tue. Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegepersonal, im Krankenhaus Wittmund und in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich und auch mit niedergelassenen Ärzten. Christina Kötz geht seit diesem Jahr auch regelmäßig im Wittmunder Krankenhaus über die Stationen. Viele Gesprächsangebote würden nicht sofort angenommen, aber später käme es dann zu einer Kontaktaufnahme, wenn die Menschen wieder zuhause seien. „Es ist auch eine gute Schnittstelle zur Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes“, erläuterte Kötz. Beratungen finden regelmäßig im Haus der Diakonie in Wittmund, in Esens, in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich und auch in Ausnahmefällen auch zuhause bei den Betroffenen statt. Die Flexibilität sei bei dieser Arbeit von besonderer Wichtigkeit. „Es ist wichtig, dass wir auch kurzfristig Termine vergeben“, betonte Giesemann. Zu beobachten seien längere Begleitungsphasen im Vergleich zu vor einigen Jahren und eben der steigende Bedarf. Im Jahr 2009 wurden rund 200 Termine vergeben: An Patienten und Patientinnen, an Angehörige und auch an Paare. Darüber hinaus wurden Menschen telefonisch oder per Email beraten und Gespräche mit Ärzten und Pflegepersonal geführt. 2010 sind diese Zahlen weiter gestiegen. „Eigentlich reicht die Stunden, die unsere Mitarbeiterinnen mit dieser Aufgabe betraut sind, nicht aus“, führte Hans Weigelt aus. Es sei eine sehr persönliche Arbeit und habe für die Betroffenen eine immense Bedeutung.
Menschen gehen unterschiedlich mit der Diagnose um, deshalb ist es von besonderer Bedeutung, nach einem individuellen Weg für die Begegnung mit der eigenen Krankheit zu finden. Dabei möchte die psycho-onkologische Beratungsstelle Menschen begleiten und stärken.
Das Projekt „Krebsberatung Ostfriesland“ besteht seit 2006, erläuterte Grimm, ein vergleichbares Angebot in ambulanter Form gebe es in der Region nicht. So ein Projekt fordere Nachhaltigkeit, fügte Weigelt hinzu. „Es nimmt Raum und Kompetenz in Anspruch“, deshalb seien sie auch weiterhin auf Sponsoren angewiesen. „Jeder Euro zählt“, freute er sich über tatkräftige Unterstützung von verschiedenen Vereinen und Banken. Aber auch Privatpersonen und die Kirchenkreisstiftung „Kirche mit Zukunft“ trügen zur Realisierung der Arbeit bei. Joachim Hobbie von der Raiffeisen-Volksbank Wittmund und Anne- Grete Bartsch von der Sparkasse LeerWittmund, sowie Dietrich Burghardt und Heike Krüger als Vertreter des Elternverein krebskranker Kinder Wilhelmshaven, Friesland, Harlingerland e.V. waren gekommen, um dem Bericht von der Arbeit zu folgen und weiter ihre Unterstützung zuzusagen. Als Dankeschön bekamen sie eine Rose – fast schon Tradition. Aber auch die anderen, die an diesem Abend nicht zugegen sein konnten, gilt der Dank für die Unterstützung dieser wichtigen Arbeit: der Else-Cremer-Stiftung, der Sparkasse Aurich-Norden, dem Krankenhaus Wittmund und dem Sportverein SV Werdum. Sie alle tragen dazu bei, dass Menschen in einer bedrohlichen Lebenssituation nicht allein sein müssen, dass da jemand ist, der mit aushält, der sich mit auf die Suche macht nach Perspektiven und Lebensqualität, der begleitet, der Hoffnung weckt und hilft, Träume aufzuspüren, der aber auch Endgültigkeit und Begrenztheit benennt und hilft, Abschied zu gestalten.
Veronika Hansberg, 16.11.2010
Diakonisches Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland weiht neue Räume ein
VON VERONIKA HANSBERG
Wittmund/KKH. „Glaub an mich“ und „Ich brauche dich“ – das seien die beiden Pole zwischen denen sich die Arbeit der Diakonie bewege, beschrieben Superintendentin Angela Grimm und Hans-Jürgen Weigelt, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im Harlingerland das tägliche Tun im Haus der Diakonie. Am Dienstag hatten sich zahlreiche Menschen im Gemeindesaal der ev.-luth. Kirchengemeinde zur Andacht zusammengefunden, um die neuen Räumlichkeiten für das Diakonische Werk offiziell in den Dienst zu stellen. Anschließend konnte die neue Bleibe in der Drostenstrasse 14 begutachtet werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Diakonie führten die Gäste herum und beantworteten zahlreiche Fragen. Die Besucher konnten sich von der warmen und hellen Atmosphäre im Haus überzeugen. „Dazu haben viele Firmen der Region beigetragen, wofür wir von Herzen danken“, so Weigelt. Eingeladen zu dieser Einweihung waren Institutionen, Vereine und Verbände der Region, die seit Jahren gut mit den verschiedenen Fachstellen des Diakonischen Werkes zusammenarbeiten. Auch Superintendentin Grimm zeigte sich erfreut über das, was da entstanden ist – „das ist wichtig für die Arbeit der Mitarbeiter und die Menschen, die hierher kommen“, ist sie sich sicher. Das „Haus der Diakonie“ ist nur einige Meter umgezogen in die ehemaligen Räumlichkeiten des Kirchenkreisamtes, das nun nach einem Zusammenschluss der Verwaltung mit dem Kirchenkreis Aurich im Kirchenamt Aurich in der Julianenburger Strasse zu finden ist. In den verschiedenen Fachstellen des Diakonischen Werkes sind Fachleute beschäftigt, die Menschen begleiten, beraten und unterstützen ein „selbstbestimmtes Leben zu führen“, berichtete Weigelt. Ganz oft sei auch einfach nur „da sein und zuhören“ angesagt. Von der allgemeinen Sozialberatung über die ambulante Hilfe für Menschen ohne festen Wohnsitz, dem psycho-onkologischen Beratungsangebot, der Lebensberatung für Kinder, Jugendliche, Familien und Paare und der Schwangerschafts-Konfliktberatung bis hin zur Fachstelle für Sucht und Suchtprävention finden Menschen Hilfe und Unterstützung beim Diakonischen Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland. „Das kann vielen zum Segen werden“, meinte Weigelt und freute sich über den Segen, unter den die Superintendentin die Arbeit und die Menschen in diesem Haus zum Abschluss der kleinen Andacht stellte.
Veronika Hansberg, 05.10.2010 Anzeiger für Harlingerland 08.10.2010

Woche der Diakonie in diesem Jahr mit dem Thema „Jugend“ und „Bildung“/Tag der Diakonie auf dem Erntemarkt in Wittmund
VON VERONIKA HANSBERG
Wittmund/KKH. Die Woche der Diakonie 2010 rückt das Leben von Jugendlichen in den Mittelpunkt. Auf dem Erntemarkt in Wittmund am vergangenen Samstag war das Diakonische Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland mit einem Stand vertreten, der die Menschen über die Beratungsangebote im Haus der Diakonie informierte. Außerdem wurden die besonderen Projekte im Rahmen von „Bildung“ und „Jugend“ vorgestellt.
„Glaub an mich“ - wirbt die Diakonie in diesem Jahr um besonderes Engagement für die Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Zum einen erscheint die Jugend als etwas Wunderbares. Sie birgt viele Möglichkeiten. Wir verbinden in unserer Gesellschaft damit Tatkraft und immer wieder eine neue Perspektive für den Lebensweg. Zum anderen aber ist diese Lebensphase heute zunehmend geprägt von vielen Unsicherheiten. „Ich werde Hartz IV“ sagen Jugendliche sogar schon und fürchten, dass sie kaum Chancen auf einen guten Berufsstart haben. Die Schere zwischen Arm und Reich in unserem Land wird immer größer, das wissen wir alle. Für viele geht damit die Perspektive verloren. Diakonie als die Hilfe der evangelischen Kirche vertritt sozialpolitische Positionen an der Seite der Schwachen. Sie ist aber genauso darum bemüht, handelnd einzugreifen.
Auf dem Erntefest in Wittmund präsentierten und informierten die Mitarbeiter vom Haus der Diakonie an ihrem Stand gemeinsam mit dem Geschäftsführer Hans-Jürgen Weigelt, was Diakonie vor Ort tut, damit nicht eine Benachteiligung die nächste nach sich zieht. Diakonische Projekte gibt es eine Menge. Z. B. „Schöne Aussichten“, das jedes Jahr einigen Familien mit geringem Einkommen eine Auszeit in Falkenburg ermöglicht oder das Starterpaket für Schulanfänger, wo Kinder aus Familien mit sehr wenig Geld eine ausreichende Ausstattung für einen guten Schulstart erhalten. Hinzu kommen Aktionen wie die Schülerhilfe z. B. in der Kirchengemeinde Blomberg, wo gemeinsam mit der Grundschule am Ort dafür gesorgt wird, dass alle Kinder in der Schule ein gesundes Frühstück zu sich nehmen können. In Wittmund und Willen gibt es zudem die Leselotsen, wo Ehrenamtliche mit Kindern lesen, um die Fähigkeit zu lesen, aber vor allem die Freude daran zu fördern. Das sind alles Dinge, die „ganz unten ansetzen“, so Weigelt. Deshalb könnten sie auf dem Erntemarkt gut an das anknüpfen, was das Interesse z.B. der Landfrauen, die diesen Erntemarkt maßgeblich mit vorbereitet haben, sei. In dem von ihnen veröffentlichten Kochbuch, in dem sie zeigen, wie man mit frischen Zutaten günstige und vor allem gesunde Mahlzeiten herstellt, wird deutlich, dass die Ausbildung von jungen Menschen, ihr Leben gut und sinnvoll zu gestalten - gerade im Hinblick auf die Nutzung von Ressourcen, Verwertung von einheimischen Produkten und gesunder Ernährung - ein wichtiges Thema ist. Diakonie habe auch ein Interesse daran, deutlich zu machen, dass Bildung mehr ist als das, was in einer Schulstunde vermittelt werde, meint Hans Weigelt. „Bildung betrifft den ganzen Menschen und meint eben auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“ So sind die Mitarbeiter wohl auch auf das Motto für den Diakonietag gekommen: „Gib mir was, irgendwas, was bleibt“. Deutlich wurde das auf dem Erntemarkt in einer Art Dominospiel. Aus großen selbstgebastelten Kartons bestanden die Steine für das Spiel. Die Besucher konnten die Dominosteine anstoßen und wenn diese gefallen waren, konnte man den Satz lesen: „Gib mir was, irgendwas, was bleibt“.
Auch im Gottesdienst am Nachmittag auf der Bühne des Marktplatzes kamen die Kartons noch einmal zum Einsatz. Superintendentin Angela Grimm und Pastor Thomas Thiem nahmen Bezug auf den Wert von dem, was die Menschen hier in der Landwirtschaft ernten konnten und können. Über den Wert von Menschen und der von ihnen geleisteten Arbeit müsse in unserer Gesellschaft neu nachgedacht werden. Ein besonderes Augenmerk setzten die beiden Geistlichen auch darauf, dass der Mensch mehr ist, als das, was er leistet. „Gib mir was, irgendwas, was bleibt“ - die Gruppe „Silbermond“ traf mit diesem Liedtext genau das Lebensgefühl und die Sehnsucht unserer schnellen, beschleunigten Zeit. Und eben auch das, was die Beratungsangebote und Projekte des Diakonischen Werkes im Harlingerland leisten wollen: Irgendwas, was bleibt.
Veronika Hansberg
27.09.2010

Band „Die Prinzen“ gastierte auf ihrer Kirchentour 2010
in St. Magnus in Esens / „Ganz vorne dabei“
VON VERONIKA HANSBERG
Esens. „Schwein sein“, „Küssen verboten“, „Bombe“ – und das in einer Kirche? Geht das zusammen? Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Henri Schmidt, Wolfgang Lenk und Jens Sembder – das sind sie, die fünf sangesstarken und lebensfrohen Musiker der „Prinzen“. Zusammen mit ihrem Bassisten Matthias Dietrich und Schlagzeuger Ali Zieme und ihrem Team sind sie momentan deutschlandweit mit ihrer Kirchentour 2010 unterwegs. Pastor Bernd Reinecke freut sich darüber, dass tatsächlich ausverkauftes Haus war. Und nachdem er „die Prinzen“ schon einmal in Berlin erlebte, wo er „ganz vorne in der ersten Reihe“ stand, durfte er nun eine der erfolgreichsten Bands der Nation ankündigen und war wieder dabei – und wieder „ganz vorne“. Nach dem sakralen Stück „Alta trinita beata“ aus dem 15.Jahrhundert, gesungen a-capella und von der Orgelempore aus, bahnte sich die Band den Weg durch die vollbesetzten Kirchenbänke nach vorn in den Altarraum, der farblich beleuchtet einen neuen und ganz anderen Blick darbot, als es die Gemeinde sonst von ihrer Kirche kennt. Nun folgte ein buntes Programm aus Nachdenklichem und Frechem.

Alte und neuere Songs, Evergreens und unbekanntere Lieder wechselten sich ab und bescherten den rund 1000 Zuhörern ein unvergessliches Programm. Die sympathischen Musiker aus Leipzig brachten auch mit mancher Anekdote das Publikum zum Lachen, nicht zuletzt mit ihrer gedichteten Einlage zur Gastgeberstadt: „…wichtig ist doch, liebe Leute, das Hier und Heute – wichtig ist die Gegenwart, das Präsens – heute Nacht sind wir in Esens!“ Ihre Markenzeichen sind weiterhin beeindruckend: Die A-capella-Arrangements und die originellen Texte zu vielen heiklen Themen. Das bescheinigte den Musikern, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum begehen, das Publikum in St. Magnus mit Standing Ovations und der lautstarken Bitte um „Zugabe“. Es wurde belohnt – drei Stücke zum Abschluss des gut eineinhalbstündigen Konzertes: „Leben strengt an“ von ihrem neuesten Album, der Klassiker „Küssen verboten“ und „Ich schenk dir die Welt“, was zugleich der Abschlussgruß und der Wunsch der Band für die Esenser war.
Mit ihrer "Kirchentour 2010" knüpfen die fünf Sänger an ihre musikalischen Anfänge an: Sie erhielten ihre Gesangsausbildung im Leipziger Thomanerchor und im Dresdner Kreuzchor. Seitdem treten sie immer wieder in Kirchen auf. Und nicht nur das Lied „Backstagepass zum Himmelreich“ betrifft Themen, die Christen interessieren sollten. Wenn es heißt „Ich weiß, dass es einen gibt, vor dem sind alle gleich, denn der gab mir ganz kostenlos den Backstagepass ins Himmelreich“ und dazu noch „Ich kann das sehr empfehlen, du musst ihm einfach nur vertraun“ und „wirst nicht übers Ohr gehaun und du kannst aufhörn, dich zu quälen - es wird nicht einfach, aber gut“, dann ist dem in einer Kirche nichts hinzuzufügen. Nicht nur hier wird deutlich, dass „die Prinzen“ ihre ersten musikalischen Erfahrungen damals in Kirchen gesammelt haben. Die Kirchentour 2010 – im gewissen Sinne eine Rückkehr zu den Wurzeln.
Wer da war, hat es sicher nicht bereut. Die sozialkritischen Texte, die gesellschaftlich relevanten Themen, das immer wieder anklingende Bekenntnis gegen politisch rechte Gesinnung haben durchaus ihren Platz in der Kirche. Texte gesäumt von Tabubrüchen – das können wir gut gebrauchen, wenn uns klar wird, in wessen Interesse die Tabus der von den Prinzen gewählten Themen stehen. „Die Prinzen“ und Kirche – das geht zusammen. Veronika Hansberg, 16.09.2010
In dieser Woche haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes des ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland den Umzug in die neue Bleibe über die Bühne gebracht. Die Beratungsangebote finden schon jetzt wieder zu den gewohnten Zeiten statt. Sie finden das Diakonische Werk in Wittmund in der Drostenstraße 14, im ehemaligen Kirchenkreisamt. Die Verwaltung des Kirchenkreises ist nun als gemeinsames Amt mit dem Kirchenkreis Aurich in der Julianenburgerstr. 2 in Aurich anzutreffen.
Veronika Hansberg, 27.08.2010