St. Mauritius Reepsholt
Die St.-Mauritius-Gemeinde umfasst insgesamt sieben Dörfer: Reepsholt, Hoheesche, Abickhafe und Dose nördlich des Ems-Jade-Kanals, südlich davon liegen Hesel, Heselerfeld und Wiesede, alle zusammen knapp 2000 Gemeindeglieder.
Die Kirchengemeinde blickt auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte . Im Jahre 983 wurde nach einer Schenkung der Schwestern Reingert und Wendila dort das Kloster Reepsholt gegründet. Die heutige St.-Mauritius-Kirche ist die ehemalige Gemeindekirche des Klosters. Etwa 200 Meter weiter südöstlich befand sich die eigentliche Klosterkirche, von der aber keine Reste mehr vorhanden sind. An den Standort des ehemaligen Klosters am "Klimp" erinnert heute ein Gedenkstein.
Der Kirchturm, dessen markante Ruine heute das Wahrzeichen der Ortschaft Reepsholt ist, wurde 1474 bei einer Fehde zwischen den Kankenas aus Dornum und dem Drosten zu Friedeburg zerstört.
Im 30-jährigen Krieg wurde die Kirche innen verwüstet. Nur der Taufstein, eine alte normannische Tür im Altarraum und ein Leuchter von ca. 1500 blieben verschont. |
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Nach der Zerstörung wurde das westliche Dritten abgetrennt und lag bis ins Jahr 2003 in einem Dornröschenschlaf, bis die sogenannte "Oll Kark" restauriert und feierlich wieder eingeweiht wurde. In ihr befindet sich unter anderem ein uraltes Weihwasserbecken, das der Überlieferung nach noch aus der um 800 vom Hl. Willehad geweihten Kapelle im Örtchen Abickhafe stammen soll. |
Viele weitere Informationen, zu unserer über 800 Jahre alten St.-Mauritius-Kirche, in der auch die (Kirchen)-Musik einen hohen Stellenwert hat, finden Sie auf den eigenen Internetseiten unserer Kirchengemeinde. |
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Ein reges Gemeindeleben mit zahlreichen Kreisen und Chören findet im Reepsholter Gemeindehaus und in den Gemeinderäumen der Wieseder Kapelle seinen Ort. |
Die St.-Mauritius-Kirche kann jederzeit besichtigt werden. |
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