Kapellengemeinde Blersum
Blersum ist ein alter Ort, der mit Beginn der Eindeichungen in der Harlinger Bucht an der Grenze zwischen Marsch und Geest entstanden ist. Schon in den Jahren 1250 bis 1270 wurde die Kirche als Saalkirche mit halbrund eingezogener Apsis errichtet. Auf einer künstlich aufgeschütteten Warft erbauten einheimische Hausleute und Bauern auf Fundamenten aus Granitsteinen mit Backsteinen im Klosterformat, die unweit der Baustelle gebrannt wurden, die Kirche, deren Bausubstanz seitdem kaum Änderung erfahren hat. Erst im Jahre 1689 wurde ein separater Glockenturm aufgemauert, nachdem der hölzerne Vorgänger in einem Gewitter 1685 zerstört worden war.
Altar, Taufstein, Kanzel und Lesepult sowie die Orgel sind die Schmuckstücke der Kirche zu Blersum. Der Altartisch ist ein gemauerter Block, über dem sich ein mit Bildern aus dem Leben Jesu Christi reich verziertes Altarretabel erhebt, geschaffen von Meister Jakob Gröplin aus Esens im Jahre 1649. |
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Der Taufstein des „Bentheimer Typs“ besteht aus behauenem Sandstein und stammt aus dem Anfängen des 12. Jahrhunderts. |
Die Kanzel zeigt Abbildungen der vier Evangelisten. Über ihr ist ein Schalldeckel aus Holz angebracht. Das unscheinbare, aber doch reich verzierte Lesepult ist die Gabe eines Einheimischen. Im Jahre 1890 erhielt die Blersumer Kirche eine von dem Oldenburger Martin Schmidt erbaute Orgel, die Ende des 20. Jahrhunderts aufwändig restauriert wurde. |
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Im Jahre 1890 erhielt die Blersumer Kirche eine von dem Oldenburger Martin Schmidt erbaute Orgel, die Ende des 20. Jahrhunderts aufwändig restauriert wurde. |
Blersum ist eine Kapellengemeinde ohne eigene Pfarrstelle und bildet gemeinsam mit Burhafe eine Kirchengemeinde. Aktivitäten werden gemeinsam mit Burhafe geplant.
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