Berufsschuldiakon
Friedrich Pralle Leepenser Weg 90 26409 Wittmund
0 44 62 - 942 163
Seit dem Schuljahr 1997 /1998 arbeite ich als Berufsschuldiakon im Religionsunterricht an der BBS Wittmund und in der Außenstelle Esens.
|
![]() |
![]() Friedrich Pralle, Berufsschuldiakon |
Während dieser Zeit habe ich ausschließlich in Vollzeitklassen unterrichtet u.a. in der Berufsfachschule Wirtschaft ohne Abschluss, der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen (Höhere Handelsschule) und der Fachoberschule.
Zurzeit unterrichte ich in:
- der zweijährigen Berufsfachschulen Kinderpflege,
- der zweijährigen Berufsfachschule Sozialassistenz,
- zweijährigen Fachschule für Sozialpädagogik,
- der einjährigen Berufsfachschule Altenpfleghilfe,
- und der dreijährigen Berufsfachschule Altenpflege.
Die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler erfordern auch unterschiedliche Unterrichtskonzepte. Diese orientieren sich einerseits an den persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen mit Glaube, Kirche, Religion und andererseits an den entsprechenden Rahmenrichtlinien für die jeweilige Berufsausbildung. Wann immer es möglich ist, wird dabei auch ein praktischer Bezug zum beruflichen Handeln hergestellt.
Die thematischen Schwerpunkte in den Berufsfachschulen Kinderpflege und Sozialassistenz sind z.B.:
- Die eigenen religiösen Wurzeln wiederentdecken
- Das Thema Naturwissenschaft und Glauben
- Die Auseinandersetzung mit den Weltreligionen
- Das Kirchenjahr mit seinen Festen und Feiern
- Das Erzählen biblischer Geschichten
Schwerpunkte in der Fachschule Sozialpädagogik sind u.a.:
- Die eigene religiöse Sozialisation
- Das Thema Gottesvorstellungen
- Die religiöse Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- Wie Kinder mit Sterben und Tod umgehen
- Religionspädagogische Aspekte in der Konzeption einer Kindertagesstätte
In der einjährigen Berufsfachschule Altenpflegehilfe beschäftigen wir uns vor allem mit dem Thema:
- Sterben und Tod
In der dreijährigen Berufsfachschule Altenpflege sind es die Themen:
- Sterben und Tod
- Nächstenliebe – Wie helfen zum Beruf wurde
- Seelsorgerlicher Umgang mit altersverwirrten Menschen
- Wie kann ich mit alten Menschen beten
Neben den berufsbezogenen Themen bietet der Religionsunterricht aber auch Raum für lebenspraktische oder aktuelle Fragen, die mit den Jugendlichen selbst oder mit der aktuellen Tagespolitik zu tun haben.
Darüber hinaus ergeben sich aus den Kontakten zu den Schülerinnen und Schülern auch Gespräche und die Begleitung in schwierigen Lebenssituationen.
Darüber hinaus finden auch klassenübergreifende Aktionen statt. Mit allen anwesenden Klassen aus dem soziapädagogischen Bereich beginnen wir z.B. in der Adventszeit den Wochenanfang gemeinsam. Dafür bereiten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen einen besinnlichen Einstieg vor, der von ihnen eigenständig durchgeführt und im Anschluss daran auch reflektiert wird.
In der Fachschule Sozialpädagogik bin ich aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in der Jugendarbeit auch in das Fach Freizeitpädagogik bzw. im Berufsbezogenen Unterricht eingebunden. Darüber soll ein ganzheitlicherer Zugang zum Fach Religion ermöglicht werden. Viele Praktika werden in Bereichen durchgeführt, die sich in kirchlicher Trägerschaft befinden.
Darstellung meiner Tätigkeit als Berufsschuldiakon und die des Religionsunterrichtes in der BBS Wittmund mit der Außenstelle in Esens
1. Allgemeines
Seit dem Schuljahr 1997 / 1998 mit 20 Stunden an der BBS in Wittmund tätig
Bis zum Schuljahr 1999 / 2000 mit 8 Stunden abgeordnet an die BBS I nach Aurich
Bis 1999 haben Frau Pastorin Giesen - Simon mit 16 Std. pro Woche, eine weitere Lehrkraft mit bis zu bis 5 Std. pro Woche und ich mit 12 Std. pro Woche an der BBS Wittmund unterrichtet; z.Z. sind es eine weitere Lehrkraft mit bis zu 5 Std. und ich mit 20 Std.
2. Einsatzbereiche
- Die Religionslehrer (meine Kollege und ich) werden hauptsächlich in den Vollzeitklassen eingesetzt:
- Altenpflege
- Fachbereich Sozialpädagogik (Berufsfachschulen Kinderpflege, Berufsfachschule Sozialassistenz, Fachschule Sozialpädagogik)
- Sozialpflege
- Wirtschaft und Verwaltung (Berufsfachschule, höher Handelsschule)
Meine Schwerpunkte sind zur Zeit:
- Berufsfachschule Altenpflegehilfe
- Berufsfachschule Altenpflege
- Berufsfachschule Kinderpflege
- Berufsfachschule Sozialassistenz
- Fachschule Sozialpädagogik
Meine Schwerpunkte waren in der Vergangenheit:
- Berufsfachschule Wirtschaft
- Höher Handelsschule
- Fachoberschule Wirtschaft
3. Thematische Schwerpunkte und sonstige Schwerpunkte
Je nach Ausbildung beziehen sich die Inhalte sowohl auf den klassischen Religionsunterricht als auch auf die Religionspädagogik.
Die thematischen Schwerpunkte in der einjährigen Altenpflegehilfe bzw. der dreijährigen Altenpflegen beziehen sich auf den beruflichen Alltag in Anlehnung an die vorhandenen Rahmenrichtlinien:
- Sterben und Tod
- Nächstenliebe – Wie helfen zum Beruf wurde
- Seelsorgerlicher Umgang mit altersverwirrten Menschen
- Wie kann ich mit alten Menschen beten
- In der Oberstufe war ich in der Vergangenheit im Wechsel in die schriftlichen Abschlussprüfungen eingebunden.
Thematische Schwerpunkte in der Berufsfachschule Kinderpflege und Sozialassistenz in Anlehnung an die vorhandenen Rahmenrichtlinien:
- Die eigenen religiösen Wurzeln wiederentdecken
- Das Thema Naturwissenschaft und Glauben
- Die Auseinandersetzung mit den Weltreligionen
- Das Kirchenjahr mit seinen Festen und Feiern
- Das Erzählen biblischer Geschichten
- In der Vergangenheit: Einbindung in Prüfungen und die Praxisbetreuung, Klassenlehrerschaft
Thematische Schwerpunkte in der Fachschule Sozialpädagogik in Anlehnung an die vorhandenen Rahmenrichtlinien:
- Die eigene religiöse Sozialisation
- Das Thema Gottesvorstellungen
- Die religiöse Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- Wie Kinder mit Sterben und Tod umgehen
- Religionspädagogische Aspekte in der Konzeption einer Kindertagesstätte
- Klassenlehrerschaft
- Einbindung in Prüfungen und die Praxisbetreuung
- In der Fachschule Sozialpädagogik bin ich aufgrund meiner Tätigkeit in der Jugendarbeit auch in das Fach Freizeitpädagogik und den Berufsbezogenen Unterricht eingebunden. Dies ermöglicht mir einen erweiterten Zugang zum Fach Religion, weil Praktika z.B. auch in Institutionen absolviert werden, die sich in kirchlicher Trägerschaft befinden.
Die thematische Schwerpunkte in der Berufsfachschule Wirtschaft und in der höheren Handelsschule orientierten sich am Interesse der Schüler/innen (zur Zeit bin ich in diesem Bereich nicht eingesetzt):
- Ein immer wiederkehrendes Thema aufgrund eigener Erfahrungen der Schüler/innen war das Thema Okkultismus
- Andere Themen waren: Gewalt, Judenverfolgung, Liebe, Sekten, sexueller Missbrauch, Todesstrafe, Tod, Wunder...
4. Sonstiges
- Teilnahme und Mitarbeit an den jeweiligen Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen (z. Z. Sozialpädagogik, Altenpflege; in der Vergangenheit auch Wirtschaft und Verwaltung).
- Teilnahme und Mitarbeit an der Gesamtkonferenz
- Zeitlich begrenzte Übernahme von schulorganisatorischen Aufgaben:
- Während der Vakanz des Koordinators / der Koordinatorin: Koordination im Fachbereich Sozialpädagogik
- Während der Umbauphase der Außenstelle Esens: Planung, Gestaltung und Umsetzung
- Mitarbeit in Arbeitsgruppen der BBS (LAG, RGLAG, Fachdienstbesprechungen, Bücherei, Haushaltsausschuss, EFQM)
- Mitarbeit in überregionalen Arbeitsgruppen, die für das Fach Religion oder die Schule von Bedeutung sind
Friedrich Pralle, Februar 2006




