St. Florian Burhafe
Der Ort Burhafe stand, wie Bohrungen 80 Meter nördlich der Kirche ergeben haben, im Mittelalter durch einen tiefen nun verlandeten Priel wahrscheinlich mit der Harlebucht in Verbindung, was für den Kirchenbau von Bedeutung war. (Anlieferung des Tuffsteins)
Die Kirche zu Burhafe, einst dem Hl. Florian geweiht, wurde urkundlich zum ersten Mal 1420 im Stader Copiar erwähnt.
Grabungen im Jahre 1971 haben jedoch Reste früherer Kirchen ergeben. Dabei wurde nachgewiesen, dass ursprünglich auf diesem Kirchenhügel eine Holzkirche standen , was ins 11.u.12.Jahrhundert weist. Im 12. Jahrhundert wurde die Kirchwarft erhöht und eine Tuffsteinkirche erbaut. Nach deren Abbruch in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand eine Backsteinkirche mit drei Gewölbejochen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts drohten die Gewölbe einzustürzen. Im Jahre 1821 erfolgte der Neubau dieser einschiffigen Saalkirche. Getrennt von der Kirche steht der Glockenturm, wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut.
Besonderes Kunstwerk und Schmuckstück der Kirche ist das achteckige Taufbecken und der entsprechende Taufdeckel aus dem Jahre 1657. |
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Sehenswert ist auch der vom bekannten Esenser Holzschnitzer H. Cröpelin angefertigte Altar. Links und rechts an der Ostwand und hinter dem Altar sind Tafeln angebracht, auf denen die Pastoren in Burhafe verzeichnet sind. Besonders sei auf Johannes Visbeck hingewiesen, der der erste Harlingerländer Lutherschüler war und sich ab 1525 von Burhafe aus bemühte, der lutherischen Lehre im Harlingerland Eingang zu verschaffen. |
Die Orgel wurde 1794 vom Esenser Orgelbauer Johann G. Rohlfs erbaut. |
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Die kirchliche Gemeindearbeit ist bemüht, in einem vielfältigen Angebot, von der Krabbelgruppe über den Frauenkreis bis zum Seniorenkreis, alle Gemeindeglieder zu erreichen.
Wöchentliche Kindergottesdienste, jährliche Kinderbibelwochen mit Zeltlager geben den „Kleinen in der Gemeinde“ ihr Gewicht.
Die Sonntagsgottesdienste werden an Festtagen und bei besonderen kirchlichen Ereignissen begleitet und mitgestaltet vom Posaunenchor, vom Singkreis der Gemeinde und dem Gitarrenchor.
Sowohl Gottesdienste als auch Gruppen und Gemeindekreise werden begleitet und mit getragen von einer großen Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Herzlich willkommen! |
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