Blomberg-Neuschoo
Erbaut 1870 im neugotischen Stil. Mit Spitzbögen Fenster und Türleibungen. Die Außensäulen geben den Eindruck der Skelettbauweise wieder. Die ehemaligen Schulgemeinden Lüdstede, Negenmeerten und Blomberg einigten sich dahingehend, die Kirche auf dem Blomberger und das Pfarrhaus auf dem Neuschooer Bereich zu bauen. Damit wurde der Dorfgrenzen übergreifende Charakter der Kirche symbolisiert. Die Baukosten für Kirche und Pfarrhaus betrugen 6475 Reichstaler. |
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Am 17 Juni 1870 konnte Christian Klunker, als erster Pastor der Gemeinde , gebürtig aus Leer, das neue Pfarrhaus beziehen. Zwei Tage später wurde die Kirche geweiht. In diesem Jahr wurde auch der kirchliche Friedhof an der Kirche angelegt, der bis zu dieser Zeit an der Schule grenzte. |
![]() Turm Bekrönung |
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Der 1954 angebaute Kirchturm erhielt eine Turmspitze bestehend aus einer vergoldeten Kugel. Das auf der Kugel befindliche Kreuz musste im Jahr 2000 erneuert werden. Der Kirchturm erst ca, 100 Jahre später als die Kirche erbaut, wurde jedoch nach Plänen aus der Zeit des Kirchenbaus errichtet. |
Die Kanzel befand sich ursprünglich auf der rechten Seite im Altarraum. Ihr Standort wurde 1963 durch Umgestaltung auf die Nordseite verlegt. Da die alte Kanzel stark beschädigt war , wurde sie durch eine Kanzel, die zuvor in der Kirche Plaggenburg gestanden hatte, ersetzt. |
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![]() Kanzel |
![]() Altar |
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Das Altarbild stammt aus dem Baujahr 1870, der Altartisch wurde im Jahre 1980 im Rahmen einer großen Kirchenrenovierung neu gestaltet. |
Die Orgel wurde im Jahre 1893 von dem Orgelbauer Johann Diepenbrock aus Norden gebaut. Eine einmanualige Orgel mit Tutti - Tritt. Die Orgel wurde am Palmsonntag 1893 in Gebrauch genommen. |
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![]() Diepenbrock Orgel |
![]() Portal |
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Im Jahre 1954 wurde der Kirchturm angebaut. Bis dahin befand sich die Eingangstür in der Westwand der Kirche. Sie wurde 1954 versetzt. Die Tür selber stammt also aus dem Jahr 1870. Der Spitzbogen - Eingang ist aus Neuschooer Klinkern gemauert. Für diese gotische Form mussten die Klinker in aufwendiger und gekonnter Handarbeit„gekappt“ werden. Der ausführende Maurermeister Boelsen aus Negenmeerten hat damit der Nachwelt ein Stück handwerkliches Können hinterlassen. |
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