Archiv
Gottesdienst mit Qualität
Kirchenkreistag informiert sich über Methoden der Qualitätsentwicklung
Wittmund/KKH. Rund 1.450 Sonntagsgottesdienste werden in den Gemeinden des Kirchenkreises Harlingerland im Jahr gefeiert. Über Jahre ist die Zahl der Besucher weitgehend stabil geblieben, auch wenn in den Medien oft ein anderer Eindruck vermittelt wird. Mehr erfahren Sie hier.
"Mit allen Wassern gewaschen" - Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr mit einem Vortrag über die Taufe im Kirchenkreistag
Marx/Harlingerland. Am 7. September 2010 besuchte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr den Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland und hielt einen Vortrag zum Thema "Mit allen Wassern gewaschen" - die Taufe als Geschenk der Freiheit für das Leben". Mehr dazu und was es sonst noch von dem Abend zu berichten gibt, finden Sie hier.
Neuer Pastor in Friedeburg ordiniert
öso. Friedeburg. Jörg Janköster (30) wurde am 20. Februar 2011 in einem Festgottesdienst in der Kirche zu Friedeburg von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr zum Pastor ordiniert. Janköster wurde in Osnabrück geboren, studierte Theologie in Tübingen, Edinburgh und Greifswald. Sein Vikariat absolvierte er in Buxtehude. In seiner Predigt hob Dr. Klahr hervor, dass Janköster besonders durch die Lektüre der „Chroniken des Narnia“ von Clive Staples Lewis auf den Weg des Theologiestudiums geführt worden sei. „Wenn wir den Glauben nicht haben, haben wir nichts mehr“, so Klahr, „solch ein Satz aus den Chroniken ist durchaus übertragbar auf die Erfahrung unseres eigenen Glaubens.“ Ein Pastor oder eine Pastorin übernehmen in ihrem Amt die Aufgabe, durch Seelsorge und Verkündigung den eigenen Glauben zu bezeugen und andere auf dem Glaubensweg zu begleiten, sagte der Landessuperintendent.
Janköster ist Nachfolger von Freimut Messow, der zehn Jahren lang Pastor in Friedeburg war und Anfang 2011 in den Ruhestand ging. Die Pfarrstelle in Friedeburg hat ab dem 1. Januar 2011 einen Stellenumfang von 75 Prozent. Für drei Jahre ist Janköster als Pastor im Probedienst. Er kann sich anschließend auf die Pfarrstelle bewerben.
Hannegreth Grundmann
Ev. Jugend: Auf geht´s in ein neues Jahr!
Jahresprogramm erschienen/ Anmeldungen zu Freizeiten jetzt möglich/Highlight: Sommerfreizeit nach Korsika
KKH. „Wir sind froh, dass wir wieder einiges anzubieten haben in diesem Jahr“, resümiert Kreisjugendwart Diakon Matthias Conrad. Zusammen mit Torsten Nolting-Bösemann, dem Kreisjugendpastor im Ev.-luth. Kirchenkreis Harlingerland, konnte ein ansehnliches Programm für 2011 erstellt werden. Highlight ist die Sommerfreizeit nach Korsika im Juli, wo Jugendliche von 14 bis 18 Jahren mitfahren können, wenn sie Lust auf Zelten haben. Und auch die Segelfreizeit in den Osterferien, vom 15.-21.4.2011, in den Niederlanden auf dem Ijsselmeer, lädt zum Mitmachen ein – es sind noch Plätze frei. „Segelfreizeiten sind ein ganz besonderes Erlebnis“, schwärmt Torsten Nolting-Bösemann. Das Leben in der Gruppe an Bord sei Herausforderung, Spaß und Abenteuer zugleich. Begleitet von einem Skipperehepaar werden die Jugendlichen an Bord der Tijdgeest eine erlebnisreiche Zeit verbringen, ist sich auch Conrad sicher, der die Segelfreizeit mit leitet. Außerdem wird natürlich eine Fahrt zum ev. Kirchentag nach Dresden organisiert werden. Zum Leitsatz „…da wird auch dein Herz sein“ können die Angebote des Kirchentages wahrgenommen werden. Es gibt aber auch Angebote „vor Ort“, die viele Jugendliche einladen mit dabei zu sein. Die sog. „Juleica-Seminare“ , wo Jugendliche die Jugendleiterkarte in Kursen erwerben können. Diese Kurse finden in der ev. Jugendbildungsstätte in Asel statt. Neben viel was es zu erfahren, zu lernen gibt, kommt der Spaß sicher nicht zu kurz, wissen die Jugendlichen zu berichten, die diese Kurse bereits absolviert haben. Denn dann kann man als Betreuerin oder Betreuer in der Konfirmandenarbeit der eigenen Kirchengemeinde oder bei Freizeiten mitmachen. Im Advent heißt es dann für ein Wochenende „ADVENTure“, wenn Jugendliche sich in Asel treffen, um eine besinnliche Abenteuerreise zu unternehmen. Unter dem Motto „Lass dich hören“ geht es um „Kirche on air“. Jugendliche aus dem ganzen Sprengel Ostfriesland-Emsland, die bereits eine Juleica haben, können dort viel rund ums Radiomachen erfahren. Außerdem gibt es ja seit dem letzten Jahr in Asel die „Tage zur Orientierung“, wenn Schulklassen von verschiedenen Schulen zusammenkommen, um sich über eigene Stärken und Schwächen und über die Zukunft auszutauschen und klar zu werden. Zweimal soll es auch in diesem Jahr „Tage zur Orientierung“ geben – Schulen und (10.)Klassen, die Interesse haben, können sich in der „Jubi“ Asel oder bei Matthias Conrad beim Kreisjugenddienst melden. Das Besondere an dieser Seminarform ist, dass die jeweiligen Kleingruppen von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der ev. Jugend geleitet werden. Der Kreisjugendkonvent lädt Jugendliche ein mitzumachen, berichtet Conrad. Der Jugendkonvent trifft sich in unregelmäßigen Abständen, um inhaltlich die Jugendarbeit im Kirchenkreis vorzubereiten und weiterzubringen. „Jugendarbeit von Jugendlichen für Jugendliche“, das sei der Kern der Aufgabe des Konventes.
Programmhefte und weitere Infos gibt es beim Kreisjugenddienst des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland, Kirchplatz 5-7, 26427 Esens, Tel.: 04971 – 919 722, Email.
Nähere Infos gibt es auch hier.
Veronika Hansberg, 27.01.2011
Deine Eltern sind getrennt - meine auch!
Diakonisches Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland startet Projekt für Trennungs- und Scheidungskinder
Wittmund/KKH. „Vor allem die Kinder sind verunsichert, wenn die Eltern nicht mehr zusammenleben“, erzählt Kirsten Schulz vom Diakonischen Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland über das neue Vorhaben. Nach den Herbstferien soll eine neue Gruppe angeboten werden, in der Grundschulkinder im Alter von 7 bis 11 Jahren zusammenkommen, um über Erfahrungen zu sprechen, die sie im Zusammenhang mit der Trennung ihrer Eltern machen und gemacht haben. „Eine feste Gruppe bietet einen geschützten Rahmen“, weiß Petra Giesemann, die das Projekt mit angestoßen und geplant hat. Vertrauen finden, Gefühle benennen, Konflikte ansprechen, sich nicht allein fühlen müssen – all das sind mögliche Inhalte der vierzehntäglichen Treffen. Es tue einfach gut, zu erfahren, dass man mit der Situation nicht allein ist. Sie könnten erfahren, dass auch andere Kinder von Trennung oder Scheidung betroffen seien, ergänzt Hans-Jürgen Weigelt, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Wittmund. Mehrfach ist das Diakonische Werk mit seinem Beratungsangebot vom Jugendamt und dem Präventionsrates des Landkreises Wittmund zu dieser Thematik angefragt worden. Diplom- Heilpädagogin Kirsten Schulz, die zudem noch systemische Familienberaterin ist, wird diese Gruppe leiten. Sie möchte die Kinder unterstützen, eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln und einen konstruktiven Umgang mit der veränderten Familiensituation zu finden. „Das Selbstwertgefühl der Kinder soll in den Blickpunkt rücken“ und „der für die Kinder sehr wichtige Aspekt: Eltern bleiben Eltern - ob zusammenlebend oder getrennt“, so Schulz. Und auch die Eltern sollen in dieser Umbruchssituation nicht allein sein: Begleitend finden zwei Elternabende statt. „Es ist einfach gut, wenn man sich nicht zurückzieht, sondern das soziale Netz erweitert.“ Es gehe um Entlastung und Unterstützung aller, vor allem aber der Kinder, die davon oft besonders schmerzhaft getroffen seien, meint Giesemann.
Da diese Kindergruppe von der Lebensberatung des ev.-luth. Diakonischen Werkes im Harlingerland angeboten wird, gelten selbstverständlich die Grundsätze Freiwilligkeit, Wertschätzung und Verschwiegenheit. Die Gruppe trifft sich zum ersten Mal am 26.Oktober von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Über ein halbes Jahr verteilt, wird es zehn Treffen der Kinder geben. Faltblätter zur Information und zur schriftlichen Anmeldung sind im Diakonischen Werk, Drostenstr. 14, beim Jugendamt, beim Landkreis Wittmund, beim Präventionsrates des Landeskreises, im Rathaus und im Familienservicebüro zu bekommen. Anmeldeschluss für dieses Angebot ist der 17. September 2010.
Veronika Hansberg, 25.08.2010
Neues Jahresteam im Einsatz
Seit dem 1. August ist in der Jugendbildungsstätte ein neues Jahresteam im Einsatz: Franziska Schlaack aus Celle und Timo König aus Emden absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr, Hendrik Küpker seinen Zivildienst mit anschließendem dreimonatigen Praktikum. Das neue Team wird in einem Gottesdienst am Sonntag, 8. August, um 9.30 Uhr in der Aseler St.-Dionysii-Kirche offiziell begrüßt.
Zu dritt arbeiten sie gemeinsam mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendbildungsstätte in den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege der Außenanlagen und der Geräte, Bürodienst, Begrüßung und Begleitung der Gruppen. Darüber hinaus leben sie als Gruppe gemeinsam, feiern und gestalten Andachten, sprechen über Fragen und Themen des Glaubens und nehmen selber an Seminaren teil.
Im Pfarrhaus brennt nun wieder Licht!
Silke und Lars Kotterba werden am Sonntag in ihr neues Pfarramt eingeführt
Westerholt/ - Das Pastorenehepaar Kotterba möchte unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Vorbeigefahren am Pfarrhaus Westerholt sind sie schon oft, Silke und Lars Kotterba, die am Sonntag, 1. August, um 14 Uhr in einem feierlichen Gottesdienst von Superintendentin Angela Grimm in ihr neues Amt als Pastoren der Kirchengemeinde Westerholt eingeführt werden. Wie auch in diesem Sommer waren sie auf dem Weg nach Neßmersiel, um zur Insel Baltrum überzusetzen und dort in der Kurseelsorge mitzuarbeiten. In den Osterferien wurden sie auf die vakante Pfarrstelle in Westerholt aufmerksam gemacht und trafen dort auf einen Kirchenvorstand, der sie sofort herzlich willkommen hieß. Nachdem das Landeskirchenamt beide auf die Stelle ernannt hat, werden sie nun ab 1. August ihren Dienst hier antreten. Lars Kotterba mit 75 Prozent, Silke Kotterba mit 50 Prozent der übergroßen Pfarrstelle Westerholt in Ostfriesland. Land und Leute sind ihnen nicht unbekannt. Silke Kotterba ist gebürtig aus Emden, dort aufgewachsen und in die Arbeit der Kirche vor allem durch ihre Organistentätigkeit im Seemannsheim Emden und in ihrer eigenen Gemeinde hineingewachsen. Hinzu kam das Engagement als Kindergottesdienstmitarbeiterin und im Gemeindebeirat. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung als Buchhändlerin in Emden, studierte dann in Wuppertal und Bochum Theologie. In Bochum lernte sie ihren Mann kennen, beide heirateten dort 1999. Lars Kotterba ist in Bochum als Pastorensohn aufgewachsen und hatte sich vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit seiner Gemeinde engagiert. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr in der Behinderteneinrichtung Bethel studierte er in Heidelberg und dann auch in Bochum Theologie.Seine Frau zog es, auch um ihre kranke Mutter zu pflegen, als Vikarin wieder nach Emden und dann auf ihre erste Pfarrstelle nach Westrhauderfehn. In der Nachbargemeinde Ostrhauderfehn absolvierte ihr Mann nach einer Wartezeit, die er als Mitarbeiter einer Versicherung überbrückte, schließlich sein Vikariat. Nachdem er sein 2. Examen abgelegt hatte, teilten sich beide die Stelle in Westrhauderfehn, gingen 2008 aber in zwei Gemeinden der Grafschaft Diepholz. Inzwischen war ihre Familie auf fünf Personen angewachsen, die Kinder Judith, Benjamin und Hannah geboren worden. Vor allem, weil für ein stellenteilendes Pastorenehepaar mit Kindern die Arbeit in zwei unterschiedlichen Kirchengemeinden von der Struktur her für ein Familienleben wenig zuträglich war, sahen sie sich nach einer neuen Wirkungsstätte um.Ihr Auge fiel wieder auf Ostfriesland. In Westerholt bot sich eine Gemeinde an, die ihren Wünschen entgegenkam. Erste Eindrücke waren positiv. So beeindruckte sie vor allem das große ehrenamtliche Engagement und die Vielfalt der Angebote von der Kinderkrippe bis zu den Senioren.Beide wollen eigene Schwerpunkte setzen. Lars Kotterba in der Konfirmanden- und Jugendarbeit, dazu in Angeboten, die auch Fernstehende zur Kirche einladen. Silke Kotterba wird neben den Gottesdiensten, die sie sich mit ihrem Mann teilt, vor allem in der Seelsorge tätig sein. Sie möchte aber auch aus ihrer musikalischen Begabung heraus Impulse geben. Plattdeutsch verstehen beide. Silke Kotterba, Tochter einer Ostfriesin, spricht es ein wenig und wird in der neuen Wirkungsstätte sicher bald perfekt darin sein.Beide wünschen sich mit der Gemeinde eine Arbeit, die spüren lässt, dass Gott Freiheit schenkt und zu allen Zeiten begleitet. Sie hoffen, in Westerholt einen Ort gefunden zu haben, mit dem sich das Thema „Umzug“ für lange Zeit erledigt hat.
Text: Anneus Buisman
Auf nach Diepholz!
Pastorenehepaar Thamm aus Asel verabschiedet
Asel/KKH. In einem feierlichen Gottesdienst ist das Pastorenehepaar Iveta und Cord-Michael Thamm am Sonntag aus Asel verabschiedet worden. Sie treten am 1. August eine gemeinsame Pfarrstelle in der St. Michaelis Kirchengemeinde in Diepholz an. In ihrer Predigt über "das Salz der Erde" und "das Licht der Welt" hielt Iveta Thamm Rückblick auf ihre ersten drei Jahre im Beruf in Asel. "Asel wird immer in unserer Erinnung bleiben und wir verbinden viel Gutes mit dieser Zeit", so die Pastorin. Sup. Angela Grimm blickte auch noch einmal zurück auf das, was Thamms nach Asel gebracht haben und was sie dort initiiert haben. Sie dankte ihnen herzlich für ihre Arbeit und ihr Engagement und wünschte ihnen für die Zukunft Gottes Segen. "Vielleicht waren das die besten Jahre", fasste sie zusammen, bezugnehmend auf einen Liedtitel des Aseler Singkreises, der diesen Gottesdienst mitgestaltete. Ebenso wurde die Feierstunde vom Posaunenchor der Kirchengemeinde und Wolfgang Feist an der Orgel musikalisch gerahmt. Pastor Torsten Nolting-Bösemann, der künftig nun die Gemeinde in Asel allein versorgen wird und als Leiter der "Jubi" in Asel bleibt, schloss mit Gebet und Segen den Gottesdienst ab. Beim anschließenden Empfang gab es für die scheidenden Pastoren noch warme Worte und viele gute Wünsche mit auf den Weg nach Diepholz.
Veronika Hansberg, 26.07.2010
Über den Tellerrand schauen
Reihe: Bildungsprojekte im Ev.-luth. Kirchenkreis Harlingerland
Sambia-Arbeitskreis des ev.-luth. Kirchenkreises bereichert Kindergartenarbeit / Sambia-Kisten gepackt/wichtiges Bildungsprojekt im Kirchenkreis
VON VERONIKA HANSBERG
Neugaude/KKH. Manche Dinge sind auf der ganzen Welt gleich, vieles aber ist aber auch ganz anders. Zum Beispiel in Afrika. Der Sambia-Arbeitskreis des ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland möchte nun viele Impulse in die Kindergärten der Region geben, um die Partnerschaft mit Sambia zu thematisieren und auch zu intensivieren. Auf einem Treffen mit Pastorin Christine Lammers aus Ochtersum haben Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Einrichtungen des Kirchenkreises für jeden Kindergarten eine Sambia-Kiste gepackt, deren Inhalt vom Arbeitskreis zur Verfügung gestellt wird. Unter dem Motto „Sambia lebt!“ wurde viel Material für die Kinder gesammelt. Bücher, Lieder, kleine Holztiere, Stoffe, Spiele, Prospekte – da gibt es einiges zu tun. „Und Trommeln, wie sie in Sambia zu hören sind, sind auch dabei“, erzählt Lammers, die im vergangenen Jahr mit einer Delegation aus dem Kirchenkreis mit der Gossner-Mission Sambia besuchte, um Kontakte zu knüpfen und Projekte, v.a. im Vorschulbereich, zu unterstützen. Und nicht zu vergessen die echten Photos von der Reise sind in Sambia-Kiste zu finden. „Bilder mitten aus dem Leben“, berichtet die Pastorin, extra für die Kinder nach Themenbereichen geordnet. „Das ist sehr spannend für die Kinder. Sie haben dafür eine große Auffassungsgabe“, weiß zum Beispiel Gerda Beninga, Leiterin des ev. Swaalvke-Nüst in Westerholt. Ziel des Projektes, das in den einzelnen Kindergärten nach den Herbstferien in diesem Jahr starten soll, sei es auch die Partnerschaft mit Sambia bekannt zu machen. „Wie die Kindergärten das vor Ort ein- und umsetzen, bleibt ganz in der Hand der Mitarbeiterinnen.“ Auch Eltern sollen für diese Arbeit begeistert werden. Es gehe um Vernetzung und Nachhaltigkeit, so Lammers zu der Idee des Projektes. Es solle über mehrere Jahre laufen. Wenn die eine oder andere Spende für die Arbeit herausspringe, hätten auch alle etwas davon, sind sich die Mitarbeiterinnen einig: Kinder könnten schon lernen, über den Tellerrand zu schauen und zu gucken, wer Unterstützung braucht. Auf der anderen Seite könne man ja auch viel von afrikanischen Kindern lernen. Da gibt es also viel Spannendes zu erfahren und zu entdecken. Die Bewusstseinsbildung, dass alle in der Einen Welt leben, sollte früh beginnen.
Anzeiger für Harlingerland 24.06.2010
Das gemeinsame Kirchenamt geht in den Dienst
Am 18. Juni 2010 war es soweit: Das gemeinsame Kirchenamt zur Verwaltung der Kirchenkreise Aurich und Harlingerland und in einiger Zeit auch Norden hat das neue Gebäude an der Julianenburger Straße in Aurich bezogen und den Dienst dort aufgenommen. In einem vollbesetzten Festzelt gab es nach einem Festgottesdienst, in dem Dr. Detlef Klahr die Predigt hielt und die Superintendenten der beteiligten Kirchenkreise und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenamtes mitwirkten, Grußworte u.a. vom ehemaligen Superintendenten Bischof Dr. Manzke aus Schaumburg-Lippe. Vor dem Haupteingang des Amtes wurde das Haus mit allen, die dort wirken werden, in den Dienst gestellt. Danach hatten alle Gäste Gelegenheit, die neue Räumlichkeiten zu begehen. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt.
Veronika Hansberg
20.06.2010
Aseler Jugendbildungsstätte bietet jungen Menschen Chance und Herausforderung
Vier junge Erwachsene zwischen 18 und 23 Jahren können erneut zum 01.08.09 ihren Zivildienst, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Praktikum/Vorpraktikum in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Asel beginnen. Zu viert bilden sie für ein Jahr das Aseler Jahresteam. Ein Jahr, das geprägt ist vom gemeinsamen Leben und Arbeiten mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendbildungsstätte wie mit den wechselnden Gastgruppen im Haus. Neben der Begrüßung und Begleitung der Gruppen gehören auch die Pflege der Außenanlagen und der Geräte und der Bürodienst sowie die Mitarbeit im hauswirtschaftlichen Bereich mit zu den Aufgaben des Jahresteams. Darüber hinaus werden Andachten gefeiert und gestaltet und es gibt vielerlei Möglichkeiten, sich auch mit Fragen und Themen des Glaubens und des Lebens zu beschäftigen.
Auf diese vier Stellen bewerben können sich alle, die zu Beginn des Dienstes mindestens achtzehn Jahre alt sind und sich gerne auf diese besondere Herausforderung einlassen möchten.
Nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt auf mit Pastor Cord-Michael Thamm, Tel: 04462 / 947619, cordmthamm@web.de. Bewerbungsfrist ist Sonntag, der 17. April 2009.
"Essen hält Leib und Seele zusammen" - Dr- Detlef Klahr zu Gast im Harlingerland
Landessuperintendent Dr. D. Klahr erstmalig im Kirchenkreistag zu Gast / Verwaltungsleiter Holger Dierks stellt sich vor
Friedeburg/Harlingerland. Der von der gastgebenden Gemeinde liebevoll zubereitete Imbiss, der die Delegierten aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreistages am vergangengen Donnerstag im Gemeindezentrum am Endelweg in Friedeburg erwartete, stimmte schon thematisch auf den bevorstehenden Abend ein. Das Abendmahl stand auf der Tagesordnung als Schwerpunktthema. Referent zu diesem Thema war Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr aus Aurich, der den Sprengel als Regionalbischof seit 2007 leitet.
Mehr zu dem Vortrag und den Beratungen der Kirchenkreistagssitzung am 26.02.2009 und Photos finden Sie hier.
Ev. Christen im Harlingerland gegen Rechtsextremismus
Wichtige Entscheidungen getroffen/ Weg frei für Kirchenkreisverband mit Aurich ab 2009
Esens. (KKH) Mit einer Andacht über das Buch von Martin Zusak „Die Bücherdiebin“ erinnerte Superintendentin Angela Grimm aus Esens an die Ereignisse des 9. November und eröffnete damit die letzte Sitzung des Kirchenkreistages in diesem Jahr. 57 stimmberechtigte Mitglieder aus dem Kirchenkreis Harlingerland waren unter dem Vorsitz von Dr. Karl-Heinz Menßen am Donnerstag im Gemeindehaus in Esens zusammengekommen. Auf der Tagesordnung standen wichtige Entscheidungen. Zuvor brachte Superintendentin Grimm aus aktuellem Anlass für die Kirchengemeinde Esens die Resolution „Zehn Thesen von Christen gegen Rechtsextremismus“ ein, die einstimmig verabschiedet wurde. „Es ist wichtig, dass wir als Christen unsere Stimme erheben und eindeutig gegen menschenverachtende Gesinnnungen Position beziehen“, meinte Grimm vor der Veröffentlichung der Thesen, die aus dem Kirchenkreis Lüneburg stammen und denen sich das Harlingerland nun eindeutig anschließt. Mehr erfahren Sie hier.
Mit den Menschen in der Not reden, nicht über sie
Kirchenkreistag befasst sich mit ortnahen Konzepten zur Bekämpfung von Armut
KKH/Horsten. Zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause war der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Harlingerland in dieser Woche im ev. Gemeindehaus in Horsten zusammengekommen. Nach einer Andacht von Pastor Wolfgang Radig konnten die anwesenden aus den einzelnen Kirchengemeinden entsandten Mitglieder unter dem Vorsitz von Dr. Karl-Heinz Menßen des Kirchenkreistages eindrücklichen und engagierten Beiträgen zum Thema Armut folgen. Pastor Joachim Breithaupt stellte Verlautbarungen der Landeskirche in Hannover vor. Mehr erfahren Sie hier.
Die Chance zum Aufbruch
Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland tagte in Westerholt
Von Veronika Hansberg
KKH/Westerholt. „Gemeinsam sind wir als Kirche auf dem Weg durch die Zeit“ - Pastor Peter Beyger eröffnete am Mittwoch, dem 2. Mai 2007 mit einer Andacht zum Thema „Perspektiven“ die Sitzung des Kirchenkreistages des Ev.-luth. Kirchenkreises Harlingerland. Der Kirchenkreistag als leitendes Gremium des Kirchenkreises war unter Vorsitz von Dr. Karl-Heinz Menßen zusammengetreten, um Aktuelles aus dem Kirchenkreis zu beraten und zu beschließen.
Mehr erfahren Sie hier.







